Mobile Proxy Manager 3.1: 10 Sprachen, Schutz vor WebRTC-Lecks und schnelles Wechseln der IP
Inhalt des Artikels
- Zehn sprachen im interface
- Echter schutz vor ip-lecks über webrtc
- Bereinigung von phantom-einstellungen der privatsphäre
- Ip-wechsel ohne endlose ladeanimation
- Überarbeitetes ui der einstellungen
- Eleganter indikator für aktive proxys
- Automatische synchronisierung zwischen fenstern
- Interne verbesserungen
- So aktualisierst du
Das Team von MobileProxy.space hat die Browsererweiterung Mobile Proxy Manager auf Version 3.1 aktualisiert. Der Release verfolgt weiterhin das Ziel von Stabilität, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit: Dutzende von Bugfixes, neue Sprachoptionen und ein überarbeitetes visuelles Indikator für aktive Proxys.
Zehn Sprachen im Interface
Zu den bereits unterstützten Sprachen Englisch, Russisch, Spanisch, Türkisch, Polnisch, Chinesisch und Thailändisch sind nun Französisch, Deutsch und Brasilianisches Portugiesisch hinzugekommen. Jetzt ist die Erweiterung vollständig in zehn Sprachen lokalisiert, und das Wechseln erfolgt sofort über das Menü im Kopfbereich. Jede Locale wird als separates Chunk geladen, daher ist die Größe des Bundles nicht gestiegen.
Echter Schutz vor IP-Lecks über WebRTC
Früher wurde die Option WebRTC deaktivieren in den Einstellungen nur im Speicher gespeichert, jedoch nicht angewendet: Die echte IP konnte über STUN-Server sichtbar sein, selbst bei aktivem Proxy. In der Version 3.1 funktioniert dieser Schutz endlich richtig. Die Erweiterung fragt nach der Erlaubnis für privacy und verwaltet über chrome.privacy.network die WebRTC-Politik: Box aktivieren — der Browser hört auf, non-proxied UDP und multiple routes zu verwenden, und die echte IP wird nicht mehr geleakt. Bei Deaktivierung der Box werden die Einstellungen korrekt auf das Standardverhalten des Browsers zurückgesetzt.
Bereinigung von Phantom-Einstellungen der Privatsphäre
In diesem Abschnitt wurden Optionen entfernt, die zwar im DB gespeichert, aber nie angewendet wurden: Zeitzone, Sprache des Browsers, Geolocation und Blockierung von Browser-Fingerprinting. Diese Funktionen erfordern Content-Skript-Injektionen, sind auf modernen Websites instabil und waren in der aktuellen Version nicht umgesetzt. Die Felder wurden aus der Benutzeroberfläche entfernt, und das Speicherschema wird automatisch bei der Migration auf v3 bei der ersten Ausführung nach dem Update bereinigt.
IP-Wechsel ohne endlose Ladeanimation
Das ärgerlichste Problem früherer Versionen: Nach Drücken des IP-Wechselknopfs drehte sich der Spinner bis das Popup geschlossen wurde, obwohl die Rotation auf dem Server nur wenige Sekunden dauerte. Der Grund — die Anfrage zur Rotation ging über den Proxy selbst, was die Verbindung während des IP-Wechsels unterbrach. In Version 3.1 wurde der Host der Rotation zur bypassList des Proxys hinzugefügt, die Anfrage geht direkt mit einer kurzen Timeout von 12 Sekunden, und eine Timeout-Antwort wird als partieler Erfolg interpretiert, mit automatischem Aktualisieren der Proxy-Daten und Zurücksetzen des Loaders.
Überarbeitetes UI der Einstellungen
Die Schaltflächen Abbrechen und Speichern am unteren Ende des Formulars haben nun die gleiche Breite und stehen rechts nebeneinander — früher wurden sie aufgrund eines ungünstigen Breakpoints in der Breite des Popups auf die gesamte Breite gestreckt und standen in einer Spalte. Hover über dem Abbrechen-Knopf verwandelt ihn nicht mehr in ein unleserliches weißes Rechteck: Der Hintergrund ist kontrastiert, der Text bleibt immer dunkel.
Eleganter Indikator für aktive Proxys
Das Text-Label ON, das teilweise das Logo auf dem Icon der Erweiterung überdeckte, wurde durch einen kleinen grünen Punkt mit feiner weißer Umrandung in der oberen rechten Ecke ersetzt. Das Logo bleibt vollständig sichtbar und erkennbar, und der aktive Status ist aus jeder Entfernung lesbar. Das Logo im Kopf des Popups wackelt auch nicht mehr beim Hover.
Automatische Synchronisierung zwischen Fenstern
Wenn mehrere Popup-Fenster geöffnet sind oder sich der Status über das Hintergrundskript ändert, spiegeln sich die Änderungen jetzt automatisch in allen Instanzen der Benutzeroberfläche wider. Die Proxy-Liste ist auf chrome.storage.local angemeldet und liest den aktuellen Zustand aus der DB nach einer debounced Verzögerung von 150 Millisekunden. Ein manuelles Refresh ist nicht nötig.
Interne Verbesserungen
Ein Test-Runner Vitest und 26 Unit-Tests für den Proxy-Import-Parser, die Host- und Port-Validatoren, den atomaren ID-Generator und die Toast-Warteschlange wurden hinzugefügt. Es wurde ein Versionierungssystem für das Speicherschema mit einem Migrationsmechanismus eingeführt — zukünftige Updates können die Datenstruktur sicher ändern, ohne Benutzereinstellungen zu verlieren. Zudem wurde die Codebasis strukturell überarbeitet: Composables für Proxys, Repositories für die Datenschicht, Module für den Service Worker und separate Komponenten für die Einstellungsseite.
So aktualisierst du
In Chrome und Firefox wird das Update automatisch aus den offiziellen Stores innerhalb von wenigen Stunden nach der Veröffentlichung bereitgestellt. Bei der ersten Ausführung nach dem Update fragt der Browser nach der Bestätigung der neuen Privacy-Erlaubnis — sie ist notwendig für den Schutz vor WebRTC-Lecks. Wenn die Bestätigung nicht sofort erfolgt, wird der Schutz bis zur nächsten Zustimmung nicht aktiviert. Alle anderen Funktionen funktionieren ohne zusätzliche Bestätigungen.
Detaillierte Beschreibungen der Funktionen, Screenshots und direkte Links zur Installation sind auf der Seite der Mobile Proxy Manager Erweiterung auf mobileproxy.space verfügbar. Die Erweiterung ist auch im Chrome Web Store und Firefox Add-ons veröffentlicht.